TU Bergakademie Freiberg

Digitale Sammlungen der Universitätsbibliothek

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  • Artikel und Abhandlungen

    Anlässlich des 250. Gründungsjubiläums der Bergakademie Freiberg 2015 wurde diese Sammlung ins Leben gerufen. Neben historischen Aufsätzen zur sächsischen Bergbau- und Hüttengeschichte,  darunter bislang unveröffentlichte Arbeiten, finden auch aktuelle Veröffentlichungen Eingang in die Sammlung, wo die Dokumente digital und im Volltext frei zur Verfügung gestellt werden.

    Diese Kollektion beinhaltet eine Auswahl von Volltextversionen zu Artikeln, die sich mit der Geschichte des sächsischen Montanwesens beschäftigen. Es sind überwiegend Publikationen, die in den letzten vier Jahren erschienen sind. Es werden aber auch Arbeiten bereitgestellt, die bisher noch nicht veröffentlicht sind.

    67 Titel/67 Bände
  • Abraham Gottlob Werner (Briefe an A. G. Werner)

    Vom 29.06. - 01.07.2017 findet aus Anlass des 200. Todestages Werners ein Werner-Symposium in Freiberg statt. Informationen zum Ablauf sowie zur Anmeldung finden Sie auf der Website: tu-freiberg.de/ub/werner-symposium-2017


    Abraham Gottlob Werner wurde 1749 im oberlausitzischen Wehrau (Osieszniza) an der Queiß (Kwisa) geboren und starb 1817 in Dresden. Er lehrte über 40 Jahre an der Bergakademie Freiberg und begründete den internationalen Ruf dieser Technischen Universität im hohen Maße mit. Werners wissenschaftliche Leistungen liegen in theoretischer und praktischer Hinsicht vor allem auf den Gebieten der Geologie, Mineralogie, Bergbaukunde und Eisenhüttenkunde. Er war Aufklärer und Freimaurer. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Grünen Friedhof von St. Marien, Freiberg (Sachsen).

    Diese Kollektion wird mittelfristig 734 Briefe an und von Abraham Gottlob Werner beinhalten. Gemeinsam mit dem Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte, dem Institut für Mineralogie sowie den Geowissenschaftlichen Sammlungen will die Universitätsbibliothek Freiberg zum 200. Todestag des bedeutenden Mineralogen und Geologen und wahrscheinlich berühmtesten Lehrers der Alma Mater Fribergensis eine hybride Brief-Edition erstellen. Dafür soll die Autographensammlung erstmals vollständig transkribiert und inhaltlich erschlossen werden. Zu den rund 250 Korrespondenzpartnern Werners gehörten u.a. Alexander von Humboldt, Novalis, Leopold von Buch, Nathanael Leske und Friedrich Mohs. 

    34 Titel/34 Bände
  • Abraham Gottlob Werner (zur Person)

    Vom 29.06. - 01.07.2017 findet aus Anlass des 200. Todestages Werners ein Werner-Symposium in Freiberg statt. Informationen zum Ablauf sowie zur Anmeldung finden Sie auf der Website: tu-freiberg.de/ub/werner-symposium-2017


    Sammlung über den Begründer der Mineralogie, Abraham Gottlob Werner.

    1 Titel/1 Band
  • Bergaufzug

    Zu den glanzvollsten Festen am Dresdner Hof zählen ohne Zweifel die Feierlichkeiten anlässlich der Vermählung des Kurprinzen Friedrich August (später August III.) und der österreichischen Kaiser­tochter Erzherzogin  Maria Josepha im September 1719. August der Starke hat für die Neuver­mählten ein besonders prachtvolles Fest – das Saturnusfest – zelebrieren lassen, das den ganzen Monat September anhielt. Glanzvoller Höhepunkt der Festivitäten war ein großer Bergaufzug im Habit des sächsischen Erzgebirges, wie es zwischen 1719 und 1768 angeordnet war. Die malerische Kulisse für dieses Spektakels war der Plauensche Grund bei Freital. Gebannt wurde der Bergaufzug von einem leider unbekannten Maler auf einen 38,40 Meter langen Fries, der aus Einzelblättern (32 cm hoch und 20 cm breit) zusammengestellt wurde. Angeführt wird der Zug von 12 Janitscharen (osmanische Reiter). Ihnen folgen die hohen Beamten des Sächsischen Oberbergamtes Bergcommissionsrat von Carlowitz zu Pferde, Oberbergdirektor von Löwendal, Oberberghauptmann Vitztum von Eckstädt und Carl Christian von Tettau. 608 Angestellte aller sächsischen Montanreviere folgten. In der Mitte der Parade waren 18 Trompeter und 2 Pauker platziert. Begleitet wird der Zug von den damals neuen Bergmaschinen. Über zwei Stunden führte von Carlowitz Schmelzvorgänge in den Öfen und Treibherden sowie das Münzen an der Münz­maschine vor.
    Das Saturnfest vom 26. September 1719 ist in die Geschichte des Bergbaus eingegangen als hervorragendes Beispiel für das Streben nach Repräsentation und Prachtentfaltung in der Zeit des Absolutismus.
    Das Original dieses überaus wertvollen Frieses wird heute im Wissenschaftlichen Altbestand der Universitätsbibliothek der TU Bergakademie Freiberg aufbewahrt.

    1 Titel/1 Band
  • Bergmännische Specimina

    Die bergmännischen Specimina sind ihrer Form und Entstehungszeit nach neuzeitliche Buchhandschriften im Folio-Format, umfassen durchschnittlich 30 Textblätter und werden durch Zeichnungen oder Risse ergänzt. Das Konvolut „Bergmännische Specimina“ ist eine von Abraham Gottlob Werner (1749-1817) gezielt angelegte Sammlung von überwiegend studentischen Arbeiten zum Geo- und Montanwesen und umfasst heute 2956 Buchhandschriften aus dem Zeitraum von 1770 bis 1907. Die Specimina enthalten Berichte über ca. 1000 Bergwerke, Lagerstätten und Hüttenbetriebe verschiedener großer Montanreviere (u.a. Harz, Preußen, Schlesien) in zahlreichen Ländern (u.a. Italien, Schweden, England, Österreich, Norwegen, Ungarn, Tschechien, Slowakei) sowie ca. 400 Beschreibungen technischer Anlagen. Sie sind somit eine einzigartige Quelle für aktuelle geologische Untersuchungen, nationale und internationale Technikgeschichte sowie montanhistorische Forschungen.

    2 Titel/2 Bände
  • Jahrbuch für das sächsische Berg- und Hüttenwesen

    Das Jahrbuch für das Berg- und Hüttenwesen im Königreich Sachsen erschien von 1827 bis 1942 und enthält Abhandlungen und Mitteilungen für alle Bereiche des sächsischen Berg- und Hüttenwesens. Es ist Nachfolger des Chursächsischen Bergkalenders, der 1773 bis 1784 in Marienberg herausgegeben wurde und des Bergmännischen Kalenders von A. W. Köhler der 1790-91 erschien.

    Die Abhandlungen informieren über wissenschaftliche Erkenntnisse (z.B. Einsatz neuer Verfahren) und Neuerungen (z.B. neue Technik) im gesamten Montanwesen. In den Mitteilungen werden statistische Erhebungen veröffentlicht. Dazu gehören die Anzahl der Gruben (Steinkohle, Braunkohle und Erz) und Hüttenanlagen, Hammerwerke, Münzstätten, Blaufarbenwerke u.a. mit den dazugehörigen Angaben zu den Unternehmern, Beamten und Belegschaften, Angaben zum Ausbringen, Kapitaleinzahlungen, Überschussverteilungen, Verunglückungen sowie Angaben zu den Knappschaftskassen. Außerdem werden in den jeweiligen Bänden auch die statistischen Angaben zur Bergakademie Freiberg veröffentlicht (Personalnachrichten; Vorlesungen und Übungen, Anzahl der Studierenden) und es gibt einen Anhang zu den Reichs- und Landesgesetzgebungen für das Montanwesen. Dazu gehören auch die Rundschreiben und staatlichen Bekanntmachungen. Im Laufe der Jahre erschien das Jahrbuch unter folgenden Titeln:
    - Kalender für den sächsischen Berg- und Hüttenmann [1827 - 1851]
    - Jahrbuch für den Berg- und Hüttenmann [1829 - 1872]
    - Jahrbuch für das Berg- und Hüttenwesen im Königreiche Sachsen [1875 - 1916; 91.1917]
    - Jahrbuch für das Berg- und Hüttenwesen in Sachsen [92.1918 - 112.1938]
    - Bergwerksverzeichnis des Oberbergamts Freiberg [1939/40 - 1941/42]

    4 Titel/118 Bände
  • Personen des sächsischen Montanwesens

    Anlässlich des 250. Gründungsjubiläums der Bergakademie Freiberg 2015 wurde diese Sammlung ins Leben gerufen. Neben historischen Aufsätzen zur sächsischen Bergbau- und Hüttengeschichte,  darunter bislang unveröffentlichte Arbeiten, finden auch aktuelle Veröffentlichungen Eingang in die Sammlung, wo die Dokumente digital und im Volltext frei zur Verfügung gestellt werden.


    In dieser Kollektion werden unterschiedlichste bio-oder bibliographische Arbeiten zu folgenden Personengruppen bereitgestellt:
    - Persönlichkeiten, die seit der Gründung der Bergakademie 1765 hier studiert bzw. gelehrt haben
    - Persönlichkeiten des sächsischen Montanwesens
    - Persönlichkeiten, die für die Stadt Freiberg eine besondere Bedeutung haben.
    Alle erfassten Dokumente sind datenschutzrechtlich und urheberrechtlich geprüft und genehmigt worden.

    17 Titel/17 Bände
  • Themenbücher Montan

    Anlässlich des 250. Gründungsjubiläums der Bergakademie Freiberg 2015 wurde diese Sammlung ins Leben gerufen. Neben historischen Aufsätzen zur sächsischen Bergbau- und Hüttengeschichte,  darunter bislang unveröffentlichte Arbeiten, finden auch aktuelle Veröffentlichungen Eingang in die Sammlung, wo die Dokumente digital und im Volltext frei zur Verfügung gestellt werden. Durch die kontinuierliche Erweiterung des Bestands wird das Montanportal der TU Freiberg zu einer entscheidenden Quelle der nationalen und internationalen montanhistorischen Forschung heranwachsen.

    7 Titel/7 Bände
  • Uniformen nach dem Freiberger Fuß 1768

    Uniformen Diesolche vermöge gnädigsten Befehls alle hohe und niedere ChurFürstliche OberBerg= OberHütten= und BergOfficiante sowohl Fabriquen= und Bergwercksbediente Hütten= und BergArbeiter zutragen haben : nach dem Freyberger Fuß. Anno 1768  (Sign. XVII 191)

    Im November 1765 wird Generalbergkommissar Friedrich Anton Freiherr von Heynitz (1725-1802) beauftragt einen Bergaufzug zu organisieren. Anlass dazu ist eine Lustreise des damals amtierenden Regenten Franz Xaver (1730-1806) in die Bergstadt Freiberg. Xaver, der nach dem Siebenjährigen Krieg (1756-1763) das sächsische Militär reformierte und in diesem Zusammenhang neue Uniformen eingeführt hatte, fand nun am 12. und 13. November 1765 nur die hohen Beamten des sächsischen Oberbergamtes im Paradehabit.
    So entstanden die 19 Zeichnungen mit den Uniformen nach dem Freiberger Fuß. Es war tatsächlich der umfassendste Eingriff in die Kleiderordnung des erzgebirgischen Berg- und Hüttenwesens.

     

    1 Titel/1 Band
  • Zeichnungen bergbaulicher Anlagen (Leupoldsammlung)

    Die vorliegenden Digitalisate stellen einen großen zusammenhängenden Bestand von Zeichnungen, Rissen und Drucken der ehemaligen bergakademischen Zeichnungs- und Risssammlung dar. Dabei handelt sich um einen beachtenswerten, wenngleich auch bruchstückhaft überkommenen Bestand einer der bedeutenden alten Lehrmittelsammlungen aus der Frühzeit der Bergakademie. Bereits vor der Gründung der Freiberger Bergakademie legte im Jahr 1746 CARL FRIEDRICH ZIMMERMANN ein umsichtiges und ausführliches Konzept zur Errichtung einer Bergakademie vor, dass letztlich Jahrzehnte später mit der Gründung der Freiberger Bergakademie weitgehend praktisch umgesetzt wurde. Das Ziel der Ausbildung an der neu gegründeten Freiberger Bergakademie war eine fachspezifische Ausbildung in Fächern des Montanwesens oder in tangierenden Spezialgebieten. Zur Kernausbildung gehörte das Zeichnen bei dem man später das Freihandzeichnen, Situationszeichnen, Planzeichnen, Risszeichnen, technisches Zeichnen und Konstruktionszeichnen unterschied.
    Bei den Zeichnungen handelt es sich im Wesentlichen um technische Zeichnungen, in den meisten Fällen um Unikate. Dass diese für die Belange der Denkmalpflege eine große Bedeutung haben, zeigen Baumaßnahmen in Brand-Erbisdorf sowie in Reichenau bei Frauenstein. Eine Zeichnung ermöglichte den originalgetreuen Nachbau eines Schwungradhaspels beim Bartholomäus Schacht (Brand-Erbisdorf), ein anderer Riss zeigt und erläutert die technische Ausstattung einer heute denkmalgerecht freigelegten Erzwäsche (Reichenau bei Frauenstein/Osterzgebirge).
    HANS LEUPOLD [* 1907, † 1981], Sohn eines Studienrates, wurde in Annaberg im Erzgebirge geboren. Im Jahr 1927 begann er ein Studium an der Freiberger Bergakademie. 1932 wechselte er an die Technische Hochschule Breslau und schloss hier seine Ausbildung als Diplomingenieur ab. LEUPOLD, von dem ein Teil seines persönlichen Nachlasses sowie ein Teil seiner Sammlungen im Bergbau-museum Bochum aufbewahrt werden, sammelte Zeit seines Lebens alles, was mit historischem Bergbau und der Kulturgeschichte des Bergbaus im Zusammenhang stand. Dabei entstand eine große private montanhistorische Sammlung. Diese umfasste historische Bücher, Grubenlampen, Gezähe, bergmännische Uniformen, kunsthistorische Gegenstände mit montanhistorischem Bezug, Autographen, Zeichnungen und Risse. Bei vielen Objekten handelte es sich um historische Unikate, die aus Privat- oder Familienbesitz oder von Antiquariaten bzw. Antiquitätenhändlern erworben wurden. LEUPOLD erweiterte beständig seine Sammlung bei einer Vielzahl von Reisen in die europäischen montanhistorischen Zentren. Dabei bildete das Erzgebirge einen Sammlungsschwerpunkt.

    64 Titel/64 Bände
  • Sächsische Grubenrisse

    Die digitale Kollektion „Sächsische Grubenrisse“ hat ihren Ursprung in der Privatsammlung bergmännischer Risse Abraham Gottlob Werners (1749-1817). Werner trug für seine Sammlung 1260 Rissblätter zusammen, von denen 220 Risse sächsische Grubenanlagen darstellen.

    Dokumentiert werden bergmännisch hergestellte Hohlräume (Grubenbaue), Bohrungen sowie Tagebaue, Halden und Restlöcher (Pingen) von Grubenanlagen in den zu Sachsen gehörenden Bergamtsrevieren für die Zeit des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts. Sie werden ins Portal der Deutschen Fotothek weitergeleitet.

    (ca. 220 Grubenrisse)